1982 startet der französische Premierminister François Mitterand einen Wettbewerb für ein Monument in der Hauptstadt Frankreichs anlässlich des 200. Jahrestages der Französischen Revolution. Die Wahl fällt überraschend auf den eher unbekannten dänischen Architekten Otto von Spreckelsen, der bislang nur vier Kirchen und sein eigenes Zuhause entworfen hat. Ihm an die Seite gestellt wird der Bürokrat Jean-Louis Subilon, der zwischen dem Architekten und dem Premierminister zu vermitteln versucht, und sein französischer Kollege Paul Andreu, dessen Design für den Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle von Spreckelsen sehr bewundert.
Dennoch sind auf der Baustelle des riesigen Kubus oder der „Arche“, wie Andreu das Bauwerk nennt, Streitereien und Meinungsverschiedenheiten an der Tagesordnung. Von Spreckelsen muss seinen Entwurf immer wieder verteidigen, was ihm mit der Zeit zuwider wird. Zudem verändert sich in Frankreich das politische Klima – das Projekt gerät in Gefahr.