Donnerstag, 2. Juli 2015, 18:30h
Präsentiert von: Deutsch Indonesische Gesellschaft e.V.
Trilogi Jawa
TRILOGI JAWA
Europa - Premiere in Anwesenheit des Regisseurs Ascan Breuer und des Indonesien-Fans Till Kniola (Kulturamt Köln)

Die TRILOGI JAWA besteht aus drei Dokumentarfilmen des DOKUMENTARISCHEN LABORS, die zwischen 2006 und 2014 produziert wurden. Alle drei sind in enger Kooperation mit dem Kameramann Victor Jaschke entstanden. Die Filme setzen auf jeweils sehr unterschiedliche Art und Weise die Gesellschaft und Kultur Indonesiens in Szene.

Ascan Breuer, "Outstanding Artist 2015" (Republik Österreiche)

 

JAKARTA DISORDER   AT/ID 2013 • 89 Min. • Regie: Ascan Breuer

Der Film begleitet zwei Frauen bei ihrem Kampf gegen bürokratische Windmühlen und legt Zeugnis über das Erwachen einer sozialen Bewegung ab, die sich solidarisch über die zahlreichen Kampungs Jakartas ausweitet. Mit ihr dringt auch die Kamera tief in den Alltag der Metropole vor, skizziert Biografien und Schicksale – begleitet vom Spiel der Straßenmusiker/innen, das sich als wiederkehrender Soundtrack refrainartig zwischen die Beobachtungen legt. Ascan Breuer wählt die zunehmende soziale Unvereinbarkeit von Slumrealität und marktwirtschaftlichem Wachstumsimperativ als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit der ehemaligen Heimat seiner Mutter. Parallel dazu markiert er die Grenzen dokumentarischen Filmschaffens und reflektiert das eigene Handeln, das die dortigen Probleme notgedrungen aus einer privilegierten Außenposition beleuchtet: Was er davon habe, dass er jetzt für die Menschen in Europa gefilmt werde, wendet sich ein Kampung-Bewohner direkt in die Kamera. Mit einem Film sei niemandem geholfen.

"BESTER FILM" – Int. Doc. Film Festival on Human Rights, Bishkek, 2014         www.facebook.com/JakartaDisorder & www.JakartaDisorder.com

 1. Preis - "Eine Welt Filmpreis NRW"

 

PARADISE LATER  AT/D/ID 2010 • 13 Min. • Regie: Ascan Breuer

PARADISE LATER ist eine dokumentarische Literaturverfilmung: Im Kopf eines Geschäftsreisenden befahren wir einen sich durch apokalyptische Landschaften schlängelnden Fluss. Ein Gedankenstrom reißt uns kurz in einen Strudel aus Anklage, Verurteilung und Selbstrichtung. Wir steigen kurz aus, hinein in eine Wirklichkeit. Der Blick öffnet sich für einen Augenblick. Doch unser Käptn steuert uns wahnhaft einem fatalen Ende entgegen.

 

RIDING MY TIGER  AT/ID 2014 • 40 Min. • Regie: Ascan Breuer

Der Filmemacher Ascan Breuer sucht nach einem Tigergeist, der im Haus seiner Vorfahren auf Java herumgespukt haben soll. Der Geist ist nicht ohne weiteres auffindbar, er will mit Ehrfurcht beschworen werden. Alsbald ranken sich verschiedene Geschichten um ihn, personifiziert als Figur des Großvaters, als Geist des alten Mannes im Garten, der Dieben und schlechten Handwerkern den Garaus macht, und er erinnert an die Widerstandskräfte gegen den niederländischen Kolonialismus und die Konflikte in der Zeit des Kalten Krieges. In RIDING MY TIGER ist Ascan Breuer Hauptfigur, Regisseur und Autor. Mit Victor Jaschke an der Kamera als „Dokumentarisches Labor“-Duo erzählt er die Geschichte seiner javanisch-chinesischen Familie und verleiht ihr universellen Charakter.

www.facebook.com/RidingMyTiger

Link zur Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1465008703792320/

Einzelticket: 12,- € / erm. 8,- €
Reservierung: mertes@dig-koeln.de
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